Kniechirurgie

Knorpelschaden

FACHARZT FÜR UNFALLCHIRURGIE

Knorpelschaden

Der Knorpel ist eine Puffer- und Gleitzone im Kniegelenk, der sich bei einer Schädigung nicht selbstständig erneuern kann. Man unterscheidet eine unfallbedingte und abnützungsbedingte (Arthrose) Schädigung.

Nach den Richtlinien der Gesellschaft für Knorpelchirurgie wird je nach Größenausdehnung des Knorpelschadens ein bestimmtes Wiederherstellungsverfahren durchgeführt. 

1. Microfracture-Methode

Bei kleinen Defekten wird die sogenannte Microfracture-Methode angewendet. Durch willkürlich gesetzte kleine Blutungen am Grund des Knorpeldefektes kommt es dort zur Ausbildung von Knorpelersatzgewebe

2. Mosaikplastik

Bei mittelgroßen Defekten werden intakte KnochenKnorpel – Zylinder aus einem nicht beanspruchten Bereich des Kniegelenkes entnommen und in das geschädigte Areal eingebracht (Mosaikplastik). 

3. Zuchtknorpeltransplantation (MACT)

Bei größeren unfallbedingten Defekten kommt die „Zuchtknorpeltransplantation“ (MACT) zur Anwendung. Der große Vorteil darin liegt in der Entnahme von körpereigenen Knorpelzellen. Diese werden in einem Labor gezüchtet und auf eine Trägersubstanz aufgebracht. Nach 4 – 6 Wochen kann dieses Zuchtknorpelvlies zur Auffüllung des ursprünglichen Knorpeldefektes verwendet werden. Eine vollständige Wiederherstellung ist dadurch möglich.
Knorpelschaden
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